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Der größte Trick des Teufels war,
Die Welt zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt.
(Charles Baudelaire)
1. In einer säkularen Welt hat das Böse leichtes Spiel.
Wenn eine Kultur Begriffe wie Sünde, Schuld, Versuchung, Umkehr, Vergebung
aus ihrem Vokabular streicht, passiert etwas sehr Einfaches:
Das moralische Koordinatensystem wird unscharf.
Verantwortung wird psychologisiert („Ich konnte nicht anders“).
Schuld wird externalisiert („Die Umstände waren schuld“).
Umkehr wird ersetzt durch Selbstoptimierung.
Vergebung wird ersetzt durch Selbstrechtfertigung.
Das Böse braucht keine Hörner.
Es braucht nur Sprachlosigkeit.
2. Und in einer Kirche, die diese Worte meidet,
erst recht
Viele Gemeinden haben aus Angst
vor „Unmodernität“ oder „Triggern“
zentrale Begriffe des Evangeliums entkernt:
Sünde → „Fehlentwicklung“
Schuld → „Verletzungserfahrung“
Umkehr → „Neuorientierung“
Vergebung → „Annahme“
Teufel → „Symbol für Negativität“
Das klingt harmlos, aber es hat Folgen:
Menschen verlieren die Fähigkeit zur geistlichen Unterscheidung.
Das Evangelium wird zu Wellness.
Die Kirche verliert ihre prophetische Stimme.
Und ja: Das Böse hat gut lachen, wenn niemand mehr seinen Namen ausspricht.
Nicht, weil der Teufel beleidigt wäre —
sondern weil Unbenanntes ungebremst wirkt.
3. Warum der Baudelaire-Satz heute so einschlägt
„Die feinste List des Teufels besteht darin,
uns zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt.“
Dieser Satz trifft die Gegenwart wie ein Hammer,
weil er beschreibt, was wir erleben:
Das Böse wird nicht mehr als geistliche Realität verstanden.
Es wird als „gesellschaftliches Problem“ etikettiert.
Und damit wird es entmächtigt, aber nicht überwunden.
Das ist die Pointe:
Wer das Böse nur psychologisch erklärt, kann es nicht geistlich bekämpfen.
4. Und jetzt der eigentliche Punkt.
Eine Kirche, die nicht mehr von Sünde, Schuld, Umkehr und Vergebung
spricht, verliert ihre Kraft.
Ja.
Weil sie dann nicht mehr Evangelium verkündet, sondern Therapie light.
Und eine Kirche ohne Evangelium ist wie ein Arzt,
der keine Diagnose mehr stellt, weil er niemanden belasten will.
5. Was bleibt?
Nicht Angst.
Nicht Dämonenjagd.
Sondern geistliche Nüchternheit.
Eine Kirche, die wieder lernt:
Sünde zu benennen, ohne Menschen zu verurteilen.
Schuld ernst zu nehmen, ohne sie auszuschlachten.
Umkehr zu predigen, ohne moralisch zu drohen.
Vergebung zu feiern, ohne sie zu banalisieren.
Das Böse zu erkennen, ohne es zu mystifizieren.
Das wäre eine Kirche, die wieder Klarheit hat — und Kraft.

Vertrauensverlust in die deutsche Demokratie: Ursachen, Wandel und mögliche Wege
Eine Analyse die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, dafür ist das Thema zu komplex.
Einleitung
Die deutsche Demokratie, einst gefeiert als Erfolgsmodell nach dem Zweiten Weltkrieg, erlebt seit geraumer Zeit einen massiven Vertrauensverlust.
Breite Teile der Bevölkerung zweifeln an Politik, Parteien und Institutionen.
Wie konnte es so weit kommen?
Die folgende Ausarbeitung ist ein Versuch, nachzuzeichnen,
wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und bürgernahe Solidarität nach 1945
erst zu Stabilität führten – und weshalb dieses Fundament heute ins Wanken geraten ist.
Wirtschaftswunder und Jahre des Zusammenhalts
Nach dem verheerenden Krieg gelang Deutschland ein beispiellos schneller Wiederaufbau.
Die Gesellschaft rückte zusammen, Solidarität wurde nicht gepredigt,
sondern gelebt und dem Willen, das zerstörte wieder aufzubauen.
Die Soziale Marktwirtschaft, die den Ausgleich von Leistungsprinzip
und sozialer Sicherheit verband, stiftete Vertrauen und schuf eine breite Mittelschicht.
Selbst in Zeiten wirtschaftlicher Krisen blieb der Glaube an das System erhalten – Unsicherheit blieb die Ausnahme.
Die sogenannten „Wirtschaftswunder“ Jahre
Zwischen 1950 und 1970 wuchs die Wirtschaft jährlich
um bis zu 8 %, die Arbeitslosigkeit sank
auf unter 1 %,
der soziale Wohnungsbau schuf Millionen bezahlbarer Wohnungen,
und die Gewerkschaften erreichten eine Stärke, die heute unvorstellbar ist.
1969-1982 wirtschaftliche und politische Herausforderungen und Krisen.
Die Demokratie wurde herausgefordert, doch sie hielt stand.
Die großen Herausforderungen.
Bundeskanzler Willy Brandt 1969–1974/ Helmut Schmidt 1974–1982
Ab 1970 Links-extremistischerTerror durch die RAF
Andreas Bader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ennslin bildeten die erste Generation der RAF.
Die Ölkrise - 1973 - durch den Jom-Kippur-Krieg ausgelöst. Arabische Staaten wollten die westlichen Länder, gegen Israel, erpressen.
Das stoppte den Aufschwung, und die deutsche Wirtschaft rutscht 1974/75 in eine Rezession.
Zwar erholt sich die Konjunktur rasch wieder – 1976 wächst die Wirtschaft um
5,6 Prozent – doch der Aufschwung gewinnt nicht mehr die Dynamik früherer Jahre.
Von solchen Zahlen wird heute nur noch geträumt
1980–2000
Und 1981/82, nach der zweiten Ölkrise, gehen die Wachstumsraten erneut in den Keller.
Die Preise steigen, die Zahl der Arbeitslosen auch.
Seitdem ist der Kampf gegen Massenarbeitslosigkeit die große sozialpolitische Herausforderung für alle Regierungen.
Und manchmal beginnt der Zerfall nicht mit einem Knall, sondern mit einem Flüstern.
Gesellschaftlicher Wertewandel ab den 1980er Jahren
Mitte der 1980er Jahre setzte ein schleichender Wertewandel ein:
Individualismus und Egoismus gewannen an Bedeutung.
Medien, Populärkultur und selbst Schlagermusik griffen solche Motive auf.
Ein regelrechter Boom an Ratgeberliteratur und Seminaren propagierte die Selbstoptimierung
Diese Tendenzen spiegelten sich auch im Arbeitsleben wider:
Berufliche Sicherheit und Solidarität traten gegenüber Flexibilität und Wettbewerb zurück.
Selbst im Sport und in der Freizeit wurde der Einzelne,
nicht mehr das Team, immer stärker in Szene gesetzt.
Fitnessstudios und Individualsportarten ersetzten Vereinsleben und Gemeinschaft.
„Du bist der Architekt deines Glücks.“ – Egoismus wurde gesellschaftsfähig.
Was als Befreiung verkauft wurde, war in Wahrheit die Entkernung des Gemeinsinns.
International setzte sich die neoliberale Logik durch:
Deregulierung, Privatisierung, Flexibilisierung.
In Deutschland stiegen:
befristete Arbeitsverträge, schlechter bezahlte Leiharbeit, und Minijobs wurden für Arbeitgeber immer attraktiver.
Der Rückgang des sozialen Wohnungsbaus
wird auf 75 % geschätzt.
Der Staat zog sich zurück, und der Bürger wurde zum „Unternehmer seiner selbst“.
3. Die Wiedervereinigung:
Segen, Last und die erste große Vertrauensdelle
Die Wiedervereinigung war ein historisches Geschenk – und eine ökonomische Zumutung.
Die Kosten werden heute auf 1,5 bis 2 Billionen Euro geschätzt.
Doch das eigentliche Problem war nicht das Geld.
Es war die Erzählung: von blühenden Landschaften und
„Das zahlen wir aus der Portokasse.“ (Helmut Kohl)
Aussagen, die das Vertrauen zerstörten, weil er die Realität verhüllte.
Die Risse im Fundament wurden sichtbar.
4. Die Reformjahre: Mit Kanzler Schröders Agenda 2010.
Ging der Verlust der sozialen Sicherheit weiter.
Die 2000er Jahre brachten die tiefsten Einschnitte seit 1945:
Die Zahl der „Working Poor“ (Erwerbsarmut) stieg von 1,9 Mio. (2004)
auf 4,1Mio (2024).
Prekäre Beschäftigung wurde Normalität
die SPD verlor über 20 Prozentpunkte an Vertrauen, von dem sie sich nicht mehr erholte
Die Demokratie wurde nicht abgeschafft –
aber sie wurde ausgedünnt.
Sie verlor ihre soziale Basis.
Was von der Wirtschaft und Industrie gefeiert wurde
war für die Gesellschaft ein sozialer Schock.
5. Die Merkel-Ära:
Stabilität an der Oberfläche, Erosion im Untergrund.
Angela Merkel regierte 16 Jahre lang – länger als jeder Kanzler der Bundesrepublik außer Kohl,
während Sie sich als Krisenkanzlerin inszenierte,
In:
Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise, Pandemie.
Doch während die Welt Merkel als „Fels in der Brandung“ feierte,
veränderte sich im Inneren etwas Grundlegendes:
Im Hintergrund gewann die radikale Marktwirtschaft stark an Einfluss.
Parteibindung sank von 80 % (1980)
auf unter 30 % (2020)
Vertrauen in die Bundesregierung
fiel nach 2015 auf 22 %
die politische Mitte erodierte, die Polarisierung nahm zu.
Deutschland wirkte stabil – doch es war ein Schlafwandeln.
6. Migration, Identität und der Verlust der kulturellen Selbstverständlichkeit
Seit 2015 kamen über 2,5 Millionen Schutzsuchende nach Deutschland.
Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund
liegt heute bei 30 %.
Viele Menschen empfanden nicht die Migration selbst als Problem,
sondern die Art, wie sie politisch kommuniziert wurde:
„Wir schaffen das“: (Merkel) – Planlos, fehlende Kontrollen, überforderte Kommunen, kulturelle Spannungen.
Vertrauen schwindet nicht durch Zahlen,
sondern durch das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
7. Staatliche Leistungsunfähigkeit:
Der Moment des Erwachens
Die Ahrtal-Katastrophe 2021 war ein Schock:
189 Tote, über 30 Milliarden Euro Schäden.
Behördenversagen auf allen Ebenen
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sah die Bevölkerung:
Der Staat, dem man vertraut hatte, funktioniert nicht mehr zuverlässig.
Marode Infrastruktur, Gesundheitswesen destabilisiert,
Polizei und Justizapparat ausgehöhlt.
Auch die Bundeswehr war ein Symbol des Verfalls:
jahrzehntelange Vernachlässigung, Unterfinanzierung, strukturelle Dysfunktion.
Ein Land, das einst für Effizienz stand,
war plötzlich nicht mehr handlungsfähig.
2021-2024 (Olaf Scholz) gab es die Ampelkoalition.
Ein letztes aufbäumen, das letzte Spiel im Koalitionspoker wurde gespielt.
Doch äußere und innere Krisen, zeigten schnell, das Spiel ist ausgereizt.
Ideologisches Gefeilsche und Gezerre,
zeigten die Inkompetenz einer Regierung, in noch nie dagewesener Deutlichkeit.
Was dann nach dem Bruch 2024 zu Neuwahlen führte.
Die Regierungsbildung 2025 begann gleich mit einem Debakel
für den nächsten Kanzler Friedrich Merz,
der erst im zweiten Wahldurchgang gewählt wurde.
Die Koalition aus CDU, CSU und SPD, unterzeichnete dann den Koalitionsvertrag mit dem Titel;
„Verantwortung für Deutschland“.
Wer Augen hat, der sehe, wer Ohren hat der höre.
Die Politik zeigt sich weiter Hilf - und Perspektivlos,
vergibt ihre Arbeit an Kommissionen, Beratergremien und
Lobbyisten,
und verlagert so das politische Handeln, ins Nirwana.
Während die Verschuldung steigt und tiefgreifende Reformen ausbleiben.
Nimmt der Staatsbankrott durch Hyperverschuldung Form an.
8. Religion, Kultur und der Verlust der seelischen Mitte
Die Kirchen verlieren seit 1990:
katholisch: –30 %, evangelisch: –40 %
Einen historischen Rekord gab es im Jahr 2022,
als allein 522.000 Menschen aus der katholischen Kirche austraten.
demgegenüber traten über 380 000 Menschen aus der evangelischen Kirche aus.
Dazu Aussagen wie von Helmut Kohl in 1980er,
sinngemäß,häufiger wiederholt:
„Deutsch sein ist nicht mehr zeitgemäß – modern ist europäisch.“
Die Bundesrepublik wurde „postnational“ – ohne es je so zu nennen.
Die Reaktionen darauf:
Man fühlte sich „entkernt“, als würde die nationale Identität politisch entwertet.
Und die Körpersprache von Angela Merkel nach ihrem Wahlsieg 2013,
riss sie ihrem Parteikollegen Hermann Gröhe,
die Deutschlandfahne aus der Hand und ließ sie beiseiteschaffen.
Gleichzeitig wächst die religiöse Vielfalt,
und viele erleben dies nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung,
durch Anbiederung an den Islam,
ethisch-moralische Verschiebungen,
Divers-Queer, gleichgeschlechtliche Ehe.
Regenbogen-Fahnen, an Kirchen statt Kreuz und Evangelium.
Verlust der eigenen kulturellen-religiösen Selbstverständlichkeit.
Eine Gesellschaft ohne eigene gemeinsame Rituale und Symbole
wird anfällig für Angst, Misstrauen und Fragmentierung.
Dazu kommt das Gefühl, dass Kritik delegitimiert wird.
9. Der Kipppunkt: Demokratie im Modus der Erschöpfung
Heute vertrauen: nur 25 % dem Bundestag,
nur 20 % der Bundesregierung,
weniger als 15 % den Parteien
Das ist kein Betriebsunfall. Das ist ein Systemsignal.
Neuestes Beispiel Berlin, Januar 2026, der linksextremistische Terror, zeigt wieder seine hässliche Fratze.
Und das Gespenst der Anomie = Chaos, Normenverfall, Gesetzlosigkeit steigt auf
Gedanke / These
Berlin ist noch nicht überall.
Aber was wir dort sehen, ist kein isolierter Ausbruch, sondern ein Symptom einer tieferliegenden Erosion: des Vertrauens, der gemeinsamen Normen,
der gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit.
Anomie zeigt sich zuerst an den Rändern – doch sie kündigt an,
was die Mitte bedroht, wenn Orientierung, Zusammenhalt
und Verantwortung brüchig werden.
Demokratie stirbt nicht durch einen Putsch.
Sie stirbt an Ermüdung, Erschöpfung, und durch Überforderung.
Durch Verlust der gemeinsamen Erzählung.
10. Epilog: Was bleibt?
Bis auf Deutschlands- Anfangsjahre, hat es niemand wirklich begriffen,
weder Kirchen noch Politik,
Deutschland ist und war, noch in den Pandemiezeiten,
trotz Unzulänglichkeiten und Ungereimtheiten,
gut sichtbar.
ein begnadetes Land.
Wir haben Wohlstand genossen –
und Verantwortung verlernt.
Wir haben Freiheit gefeiert –
und Bindung verloren.
Wir haben Vielfalt begrüßt –
und Orientierung aufgegeben.
Der Kipppunkt scheint erreicht.
Vielleicht ist es der Beginn einer neuen Epoche.
Vielleicht ist es die Stunde derer,
die nicht schreien, nicht zerstören, sondern bewahren,
nicht resignieren, sondern zeugen,
die Hoffnung nicht aufgeben, sondern beten.
In Anlehnung an Römer 2,4 ff
Warum verachtet ihr den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut,
wisst ihr nicht, dass die Güte Gottes euch zur Buße leiten will?
Nach euerer Störrigkeit und unbußfertigen Herzen aber häuft ihr euch selbst den Zorn auf,
für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes,
der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:
denen, die mit Ausdauer in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre
und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben;
denen jedoch, die von Selbstsucht bestimmt sind
und der Wahrheit ungehorsam sind,
der Ungerechtigkeit aber gehorsam,
Zorn und Grimm.
Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt.
Denn, es geht ohne Gott in die Dunkelheit.
Wo sind die Kirchen und Gläubigen,
die zu Buße aufrufen,
solange es noch heute heißt und noch Gnadenzeit ist.
Und jede Erneuerung beginnt mit einem Überrest.
Und jeder Überrest beginnt mit einem Menschen,
der sagt:
„Ich habe hingesehen.“
Und noch ein Merksatz:
In einer Demokratie, muss immer wieder gewählt werden.
in einer Diktatur nur
EINMAL!
Christenfeindlichkeit in Deutschland –
ein nüchterner Blick, eine geistliche Haltung
In Deutschland nimmt Christenfeindlichkeit messbar zu:
Angriffe auf Kirchen, Stigmatisierung christlicher Überzeugungen
und politische Fehlrahmungen gehören inzwischen zur Realität vieler Gemeinden.
Offizielle Zahlen und unabhängige Beobachtungen zeigen:
Christen sind nicht die am stärksten betroffene religiöse Gruppe,
aber sie erleben eine deutliche Zunahme feindseliger Handlungen.
Wir sprechen dabei nicht von Verfolgung im globalen Sinn.
Doch wir sehen eine kulturelle Verschiebung, die Christen herausfordert:
Treue zu Jesus wird politisiert, Bekenntnis missverstanden,
geistliche Klarheit als Extremismus diffamiert.
Die Bibel überrascht uns darüber nicht. Sie sagt:
„Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.“ (Joh 15,18)
Darum bleiben wir informiert, aber nicht alarmistisch.
Wir reagieren nicht mit Angst, sondern mit Klarheit.
Nicht mit Bitterkeit, sondern mit Freundlichkeit.
Nicht mit Rückzug, sondern mit furchtloser Präsenz.
Christen sind nicht verweichlicht —
sie brauchen nur gute Information und geistliche Orientierung.
Und über allem steht die Zusage unseres Herrn:
Christus bleibt. Gestern, heute und in Ewigkeit.
Wenn Euch Verfolgung widerfährt,
seid nicht irritiert der Hass gehört von Anfang an dazu!!!
Wichtig ist:
Die Bibel fordert nicht dazu auf, Verfolgung zu suchen.
Doch sie ermutigt , Jesus treu zu bleiben
und auf Böses nicht mit Bösem zu antworten.
Ein praktisches Beispiel:
Wenn jemand eueren Glauben verspottet, bleibt ruhig und freundlich,
ohne jedoch die eigene Überzeugung zu verleugnen.
Tatsächlich muss jeder, der zu Jesus Christus gehört und so leben will,
wie es Gott gefällt, mit Verfolgung rechnen.
— 2.Tiimotheus 3,12 (HfA)
Jesus spricht:
„Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.“
— Johannes 15,18 (Lutherbibel 2017)
„Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe:.
Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen …“
— Johanes 15,20b (Lutherbibel 2017)
„Ihr Lieben, lasst euch durch das Feuer nicht befremden,
das euch widerfährt zu eurer Versuchung,
als widerführe euch etwas Fremdes …“
— 1.Petrus 4,12 (Lutherbibel 2017)
Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel;
— Lukas 6,23 (Elberfelder)
„Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen,
denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist,
ruht auf euch.“
— 1.Petrus 4,14 (Lutherbibel 2017)
Es kommt sogar eine Zeit, in der die, die euch töten,
meinen, Gott einen Dienst damit zu tun.
— Johannes 16,2 ( Neue evangelische Übersetzung)
Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht nicht!
— Römer 12,14
Warum es Deutschland so schlecht geht
Eine Betrachtung unserer Zeit
Wir haben unsere Verteidigung und die innere Sicherheit aufgegeben — und es zeitgemäß genannt.
Wir haben das Bildungswesen ausgehöhlt — und es Synergien nutzen genannt.
Wir haben das Gesundheitswesen zerstört — und es Effizienzsteigerung genannt, die uns bald um die Ohren fliegt.
Wir haben Macht missbraucht — und es ein demokratisches Mandat genannt.
Wir haben öffentliche Mittel verschwendet — und es wesentliche Ausgaben genannt.
Wir beklagen die Altersstruktur — und haben Abtreibungen gefördert, als Ausdruck der Selbstbestimmung.
Wir haben unsere Kinder sich selbst überlassen — und es Freiheit zur Selbstentfaltung genannt.
Wir haben Obszönität und Pornografie freien Lauf gelassen, dabei unzählige Kinder- und Jugendseelen verletzt — und es sexuelle Entfaltung genannt.
Wir haben uns zu einem Billiglohnland gemacht — und es Wettbewerbsfähigkeit genannt.
Wir haben Armut gefördert — und es eine ökonomische Notwendigkeit genannt.
Wir haben die Pflege privatisiert und damit unbezahlbar gemacht — und es unabdingbar genannt.
Wir haben Hartz IV eingeführt — und es soziale Gerechtigkeit genannt.
Wir haben Solidargemeinschaften aufgekündigt und uns der Verantwortung entzogen — und es Marktwirtschaft genannt.
Wir haben Lobbyismus institutionalisiert — und es beratende Unterstützung genannt.
Wir haben den Wiederaufbau Deutschlands als selbstverständlich genommen — und das Wirtschaftswunder unserer eigenen Leistung zugeschrieben.
Wir haben die Wiedervereinigung erlebt — und es Glück und politisches Geschick genannt.
Wir haben den Besitz unserer Bürger begehrt — und es zum Wohl der Allgemeinheit genannt.
Wir haben das Klima zerstört, Warnungen ignoriert — und es Wirtschaftsstandort und Arbeitsplatzsicherung genannt.
Wir haben dem Kapitalismus und der Globalisierung gehuldigt — und es Wohlstand für alle genannt.
Wir haben unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit aufgegeben und uns in Abhängigkeiten begeben — und es friedliche Koexistenz genannt.
Wir haben die Unwägbarkeiten übersehen und geglaubt, das Ende der Geschichte sei erreicht.
Wir wurden reich — und die Konzerne nannten es unternehmerische Strategie.
Doch der Preis war unsere eigene Sicherheit.
Wir müssen feststellen: Es war vermessen. Langsam, schleichend — und nun auf Jahre — ist vieles zerstört.
Wir haben bewährte christliche Werte verworfen und uns selbst erhöht — und es Erleuchtung genannt.
Doch jetzt ist es finster geworden.
Denn was der Mensch sät, das erntet er.
Wind hat er gesät, Sturm wird er ernten.

Heute so aktuell wie 1945

Deutschland im Niedergang.
Ein erster Entwurf.
Die Krisen häufen sich und Lösungen sind nicht in Sicht
Leider fehlt vielen nach den 1980er Generationen der Gesamtüberblick.
Für viele beginnt die Geschichte erst in einer Zeit,
in der alles möglich schien.
Die liberale Theologie begann,
grundlegende Glaubensüberzeugungen zu relativieren,
um mit der jeweiligen Mainstream Ideologie Schritt zu halten.
Dann setzte der langsame Zerfall ein.
Und ja, unsere Demokratie ist in Gefahr!
Heute verlieren sich Kirche und Staat zunehmend in sexuellen Ideologien,
entweihen den Regenbogen und huldigen einem Zeitgeist,
der jede Grenze auflöst.
Um es klarzustellen: Gewalt – in jeder Form und gegen jeden Menschen –
ist niemals zu rechtfertigen.
Doch selbst in Kirchen wird das Kreuz durch die Regenbogenfahne ersetzt.
Bibeltreue Pfarrer und Christen geraten immer häufiger unter Druck – politisch,
gesellschaftlich und medial.
Inzwischen bekennen sich auch konservative Kräfte zu dieser Entwicklung.
Das Kreuz im Saal des Westfälischen Friedens wurde Während des G7-Treffens entfernt.
Dies erfolgte auf Entscheidung des Auswärtigen Amt.
(Annalena Baerbock seinerzeit Aussenministerin)
Der Friedenssaal des Historischen Rathauses in Münster ist ein symbolträchtiger Ort.
Dort wurde am 24. Oktober 1648, der Westfälische Frieden geschlossen
und somit der Dreißigjährige Krieg beendet.
Auf einem Vorsprung an einer holzvertäfelten Wand
steht ein großes Kreuz,
das "Ratskreuz" aus dem 16. Jahrhundert.
An Hochschulen, Gebäuden und öffentlichen Plätzen sollen biblische Inschriften entfernt werden.
An der Kuppel des Berliner Schlosses, steht:
„Es ist in keinem andern Heil,
ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben,
denn in dem Namen Jesu,
zur Ehre Gottes des Vaters.
Dass in dem Namen Jesu
sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“
Diese Inschrift ist eine Kombination aus
Apostelgeschichte 4,12
und Philipper 2,10.
Es wurde eine unkommentierte Darstellung,
eine künstlerische Überblendung bei Nacht vorgeschlagen.
(Claudia Roth, Kulturstaatsministerin der Bundesrepublik Deutschland)
Immerhin gab es dagegen kritische Stimmen:
Es sei zu befürchten,
dass im nächsten Schritt das Kreuz auf der Kuppel infrage gestellt werde
Wir sind zu einer säkularen,
zunehmend antichristlichen Nation geworden.
Wir befinden uns in der Endstufe einer hingegebenen Gesellschaft.
Römer 1 – langsam lesen und wirken lassen.
Der einst reichliche Segen,
den Deutschland unverdient empfangen hat,
fließt ab.
Ein selbstzerstörerischer, Selbstbetrug nimmt seinen Lauf.
1. Was gerade passiert – nüchtern betrachtet
Deutschland erlebt seit Jahrzehnten eine kulturelle Säkularisierung,
die inzwischen nicht mehr nur gesellschaftlich,
sondern politisch aktiv betrieben wird:
Christliche Symbole werden entfernt, verhüllt oder nur noch „kontextualisiert“ geduldet.
Biblische Sprache wird als problematisch markiert, selbst dort, wo sie historisch selbstverständlich war.
Kirchliche Feiertage werden entkernt, zu „Familientagen“ oder „Winterfesten“ umgedeutet.
Christliche Begriffe werden aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt, weil sie angeblich „nicht mehr inklusiv“ seien.
Geschichtliche Leistungen des Christentums – Bildung, Krankenpflege, Sozialstaat, Menschenwürde – werden kaum noch erwähnt.
Das ist kein Zufall, sondern ein kultureller Trend,
der sich selbst als Fortschritt versteht.
2. Warum gerade christliche Spuren verschwinden
Christliche Symbole erinnern an etwas,
das vielen heute unbequem ist:
dass Würde nicht vom Staat kommt, sondern von Gott,
dass Freiheit nicht grenzenlos ist, sondern verantwortet,
dass Macht nicht absolut ist, sondern gebunden,
dass der Mensch nicht sich selbst genügt, sondern Beziehung braucht.
Eine säkularisierte Gesellschaft empfindet solche Aussagen als Störung –
weil sie Grenzen setzt, wo man grenzenlose Autonomie propagiert.
Darum werden christliche Spuren nicht neutral behandelt,
sondern als Problem markiert.
3. Das Verwischen geschieht oft subtil
Nicht durch offene Angriffe, sondern durch:
Umbenennungen
„Wintermarkt“ statt „Weihnachtsmarkt“
Entkontextualisierung
Kreuze abgehängt „aus Respekt“
Überblendungen wie im Humboldt‑Forum
Verwaltungssprache, die religiöse Begriffe vermeidet
Mediale Rahmung, die Christen oft als „konservativ“ „fundamentalistisch“ "rückständig", darstellt.
Medial sogar schon mit Islamischen Extremisten gleich gestellt.
So entsteht ein Klima, in dem christliche Präsenz als „Störung“ gilt.
4. Und doch: Die christlichen Spuren sind nicht tot
Sie sind tief in der deutschen Kultur eingewoben:
in der Sprache
„Gnade“, „Gewissen“, „Nächstenliebe“
in der Architektur
in der Musik
in der Ethik
in der Idee der Menschenwürde
im Sozialstaat
in der Bildungstradition
Man kann sie übertünchen – doch nicht auslöschen.
